Betreiber-Guide

Betreiber-Datenschutz-Checkliste

Allgemeiner Betreiber-Background für Punkte, die SaferPage im passiven Scan nicht abschließend belegen kann. Nutzen Sie diese Checkliste für interne Prüfung, Freigabe und Dokumentation; einzelne Report-Befunde bleiben auf technische Evidence begrenzt.

Grundlage ist der SaferPage-Prüfkatalog für Datenschutz und Websicherheit – dieselben Kriterien, nach denen auch Ihr Report bewertet wird.

Allgemeiner Prüfweg

1 Trennen Sie Scan-Evidence von Betreiberwissen: HTTP, TLS, Header, Cookies, Requests, sichtbare Links und Screenshots sind belegbar; interne Zwecke, Rechtsgrundlagen, Verträge und Freigaben müssen Sie selbst prüfen.
2 Dokumentieren Sie für Formulare Zweck, Pflichtfelder, Empfänger, Speicherdauer, Rechtsgrundlage, Datenschutzlink und ob Tracking vor oder nach Einwilligung ausgelöst wird.
3 Ordnen Sie Cookies und Browserkontakte nach notwendiger Funktion, Analyse, Marketing, Sicherheit, Load-Balancing und Consent-Speicherung; pauschale Cookie-Warnungen reichen für die Betreiberbewertung nicht aus.
4 Prüfen Sie Login-, Checkout-, Konto-, Newsletter-, Bewerbungs- und Paywall-Flows separat, weil ein passiver Erstaufruf diese Zustände nicht vollständig bedienen kann.
5 Halten Sie Anbieterregister, AVV/DPA, Drittlandtransfer, TOMs, Löschfristen und interne Freigaben versioniert vor; SaferPage kann diese Nachweise nur verlinken, nicht automatisch bestätigen.
6 Starten Sie nach Änderungen an CMP, Tag Manager, Formularen, Headern, CDN, Plugins oder Datenschutzerklärung einen Re-Scan und vergleichen Sie die Evidence.

Belegorientierter Hintergrund

Was belegt ist, was Betreiber prüfen und wie abgenommen wird

Guide

Was SaferPage belegen kann

BetreiberHTTP-Status, Redirect-Ziel, TLS-Zertifikat, Security-Header und sichtbare HTML-Links aus dem passiven Abruf. BetreiberCookies, Browser-Requests, Drittanbieter-Domains, Storage-Hinweise und kleine Screenshot-Evidence aus Headless Chromium. BetreiberDirekte Test-URLs, Crawl-Coverage, Formularanzahl, sichtbare Datenschutz-/Impressumslinks und Re-Scan-Zeitpunkt.

Was der Betreiber separat prüfen muss

BetreiberRechtsgrundlagen, Formularzwecke, Pflichtfelder, Speicherdauer, AVV/DPA, Transferbewertung und interne Freigaben. BetreiberLogin-, Checkout-, Konto-, Bewerbungs-, Newsletter- und Paywall-Flows, die der passive Kurzcheck nicht vollständig bedient. BetreiberOb Funktionscookies, Load-Balancing, Sicherheitscookies oder Consent-Speicherung erforderlich sind und korrekt erklärt werden.

Abnahme-Nachweis nach Umsetzung

BetreiberScan-ID, getestete URL, Screenshot, Cookie-/Request-Auszug, betroffene Hintergrundlinks und Änderungsdatum in der Nachweisposition speichern. BetreiberBetreiberentscheidung mit Verantwortlichkeit, Freigabe, Restrisiko, Rechtsberatung falls erforderlich und Re-Scan-Ergebnis dokumentieren. BetreiberNicht behaupten: keine DSGVO-Konformität, keine Rechtsfreigabe, keine Malwarefreiheit und kein vollständiger Penetrationstest aus dem passiven Scan.

Individueller nächster Schritt

Was erst der Full-Check für Ihre Domain erstellt

Full-only
Ursache und Fundstelle

Welche konkrete Seite, Anfrage, Konfiguration oder Dienstekette den Befund ausgelöst hat.

Priorisierte Maßnahmen

Welche Änderung für genau diese Domain zuerst sinnvoll ist und welche Abhängigkeiten bestehen.

Verantwortlichkeit und Abnahme

Wer die Änderung typischerweise übernimmt und woran der überprüfbare Zielzustand erkennbar ist.

Vertiefte Nachweise

Erweiterter Crawl, Dienste-/Datenschutzerklärungs-Abgleich und Full-Check-Exporte.

Noch nicht erstellt: Der individuelle Full-Scan und Fixplan beginnen erst nach bestätigter Zahlung. Starten Sie mit dem Mini-Check Ihrer Domain; die Bestellmöglichkeit erscheint anschließend im Report.

Domain kostenlos prüfen

Quellen